Claudias Schuhschachtel

Heute möchte ich von einer Kundin erzählen, die eine chaotische Buchhaltung hatte, als ich sie kennen lernte.

 

Claudia ist eine erfolgreiche, allein erziehende Energetikerin, die ihre Klienten mit Shiatsu, Reiki und Klangmassagen unterstützt. Sie liebt ihre Arbeit und die Möglichkeit, ihren Klienten helfen zu können.

 

Was sie nicht liebt, ist Büroarbeit und Buchhaltung! ;-)

 

Als ich Claudia kennen lernte, erzählte sie mir, dass sie ihre ganzen Belege in einer Schuhschachtel sammelt und einmal im Quartal ihrem Steuerberater übergibt. Der erledigt dann den Rest. Ich fragte sie nach den Kosten für dieses Service. Sie nannte mir einen ziemlich hohen Betrag, den sie dem Steuerberater im Quartal zahlen musste.

 

Ich überlegte und bot ihr folgendes an: ich helfe ihr, Zeit, Geld und Nerven zu sparen, bereite ihr die Buchhaltung bis zum Steuerberater vor, kümmere mich um Rechnungen, Zahlungseingänge und –Ausgänge und möchte für das 1. halbe Jahr als „Energieausgleich“ (so nennt man das im Energetikerbereich) nur die Hälfte der Differenz zum jetzigen Steuerberater-Honorar.

Sie war damit einverstanden, weil sie erkannte – sie konnte bei unserer Zusammenarbeit nur gewinnen. :-)

 

Ich erkundigte mich bei Claudias Steuerberater nach einer Excel-Vorlage. Jeder hat eine eigene Liste, mit der er arbeitet und da ich Claudia ja Geld sparen helfen wollte, brauchte ich diese Liste, mit der ihr Steuerberater arbeitet – das spart auch wieder Zeit und Geld!

 

Wir vereinbarten einen regelmäßigen 14-tägigen Termin, bei dem ich bei ihr vor Ort die Zahlungseingänge kontrollierte, eventuelle Zahlungserinnerungen verschickte bzw. schrieben wir gemeinsam neue Rechnungen. Bei dieser Gelegenheit wurden die bezahlten Rechnungen (Eingänge, Ausgänge) gleich abgelegt.

Sie bekam so eine bessere Übersicht, welche Kundenrechnungen noch offen waren bzw. welche Zahlungen sie noch leisten musste.

Dadurch verlor sie auch die Angst vor den SVA-Abrechnungen! ;-)

Weiters riet ich ihr damals, ein Drittel ihrer Einnahmen beiseite zu legen, damit sie eine Nachzahlung von SVA / FA nicht so hart trifft.

So eröffnete sie ein eigenes Konto, auf das sie am Ende jeden Monats dieses Drittel ihrer Einnahmen überweist.

 

Einmal im Quartal nahm ich die restlichen Belege und die Ordner (einen für die Eingänge, einen für die Ausgänge) mit in mein Homeoffice und trug alle Daten in die Excel-Vorlage ihres Steuerberaters ein. Diese Daten druckte ich aus und legte sie ebenfalls in die jeweiligen Ordner ab.

So hat sie jederzeit einen noch besseren und schnelleren Überblick über ihre finanzielle Situation.

Nachdem die Eingaben erledigt waren, brachte ich ihr die Unterlagen wieder.

 

Eines Tages rief ihr Steuerberater bei Claudia an und wollte die Belege für die Zwischenbilanz. Sie rief mich ganz erschrocken an und wollte wissen, ob "eh alle Belege abgelegt" wären. Ich sagte ihr, dass ich alle Belege in die Liste eingetragen und abgelegt hatte. Ich fragte sie dann noch nach der Mail-Adresse des Steuerberaters und mailte ihm die aktuelle Liste.

 

Bei unserem nächsten 14-tägigen Termin erzählte sie mir vor Freude strahlend, dass der Steuerberater mit der Arbeit sehr zufrieden gewesen sei. Das freute mich natürlich auch. Aber viel wichtiger ist für mich, dass meine Kunden zufrieden sind!

 

Die nächste Honorar-Rechnung ihres Steuerberaters war für sie eine große Überraschung: was sie ihm vorher für ein halbes Jahr zahlte, verlangte er jetzt für die ganze Jahresbilanz!

 

Daraufhin war sie scheinbar beruhigt, dass sich diese Zusammenarbeit doch gelohnt hatte und wir arbeiteten weiter zusammen.

Sie hat auch etwas dazu gelernt: wenn man die einzelnen Belege bzw. Rechnungen gleich „verarbeitet“, braucht es lang nicht so viel Zeit als wenn man eine ganze Schuhschachtel zusammenkommen lässt – die aufzuarbeiten braucht viel Zeit. ;-)

 

Sie macht heute schon viel selbst, wenn sie Zeit und Muße dazu hat und ich erledige weiterhin alle 14 Tage bzw. einmal im Quartal den Rest. Und sie hat durch unsere Zusammenarbeit viel Zeit, Geld und Nerven gespart.

 

Auch vor den Briefen der SVA fürchtet sie sich nicht mehr. Sie legt konsequent jeden Monat ein Drittel ihrer Einnahmen auf die Seite und so kann sie eine Nachzahlung nicht mehr so stark schockieren wie früher.

Und ihre Zahlungen hat sie Dank der aktuellen Liste auch besser im Griff und bekommt keine Mahnungen mit Mahnspesen usw. mehr.

 

Wenn auch Sie sich diese Unterstützung und Zusammenarbeit wünschen, um wieder mehr Zeit, Geld und Nerven für sich bzw. Ihr Unternehmen zu haben, dann rufen Sie am besten gleich jetzt Ihre persönliche Bürofee an – sie freut sich schon auf Ihren Anruf und wird Ihnen bestimmt helfen können!

 

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